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Encounter-Gruppen

11. Aug. 2025
1 Min. Lesezeit

Encounter-Gruppen, auch Selbsterfahrungsgruppen genannt, sind Interventionstechniken auf Gruppenebene, die das individuelle Wachstum und die Persönlichkeitsentwicklung fördern. Ihr Ziel ist es, das Selbstbild zu verbessern, Offenheit und Flexibilität zu entwickeln sowie die Teamfähigkeit zu stärken. Dabei werden Verhaltensweisen reflektiert und überdacht, Gefühle akzeptiert und als wertvolle Erkenntnisse für den Umgang mit sich selbst und anderen genutzt. So soll die persönliche Kompetenz im sozialen und emotionalen Bereich gesteigert werden. (vgl. Oechsler/Paul, 2024, S. 572 f.)


Beispiel: Eine Abteilung trifft sich für ein mehrtägiges Workshop, in dem die Teilnehmenden ehrlich und offen über ihre Gefühle und Verhaltensweisen sprechen. Dabei geben sie sich gegenseitig direktes Feedback, um ihr Selbstverständnis zu verbessern und ihre Zusammenarbeit im Team zu stärken. So lernen sie, Konflikte besser zu erkennen und konstruktiv damit umzugehen.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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