Elastizitätsgrenze
Die Elastizitätsgrenze ist der Punkt auf einer Kostenkurve, ab dem unterproportionale Kosten in proportionale oder progressive Kosten übergehen. Ursache ist eine starke Auslastung bzw. Überbeanspruchung der betrieblichen Kapazitäten. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 66 f.)
Beispiel: Die Produktion wird von 1.000 auf 1.200 Stück erhöht, wobei die Kosten zunächst nur unterproportional steigen. Ab einer Auslastung von 1.200 Stück sind die Kapazitäten nahezu ausgeschöpft. Eine weitere Erhöhung auf 1.400 Stück führt deshalb zu überproportional steigenden Kosten. Die 1.200 Stück bilden die Elastizitätsgrenze.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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