top of page
Affiliate.png

Einlagefazilität

30. Aug. 2025
1 Min. Lesezeit

Die Einlagefazilität ist eine ständige Fazilität der Europäischen Zentralbank (EZB), bei der Geschäftsbanken überschüssige Liquidität kurzfristig – meist über Nacht – bei den nationalen Zentralbanken anlegen können. Dafür erhalten sie einen von der EZB festgelegten Zinssatz. So wird überschüssiges Geld aus dem Markt gezogen und die Geldmenge gesteuert. (vgl. Weitz/Eckstein 2015, S. 115 f.)


Beispiel: Hat eine Geschäftsbank am Ende des Tages mehr Geld übrig, als sie selbst benötigt oder an andere Banken verleihen kann, legt sie diesen Überschuss über Nacht bei der Zentralbank an. Dafür erhält sie Zinsen, die von der EZB festgelegt sind. So parkt die Bank ihr Geld sicher und kurzfristig.


Weitz, B. O.; Eckstein, A. (2015): VWL Grundwissen. 3. Auflage. Freiburg: Haufe

Kommentare


bottom of page