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Einkommenseffekt

14. Feb.
1 Min. Lesezeit

Der Einkommenseffekt beschreibt die Veränderung der nachgefragten Menge eines Gutes, die dadurch entsteht, dass sich bei einer Preisänderung die Kaufkraft des Einkommens ändert. Sinkt der Preis eines Gutes, fühlt sich das reale Einkommen höher an; steigt der Preis, sinkt die reale Kaufkraft, selbst wenn das nominale Einkommen gleich bleibt. (vgl. Roth 2021, S. 70 ff.)


Beispiel: Der Preis für Brot sinkt. Mit demselben Monatsbudget bleibt nach dem Brotkauf mehr Geld übrig. Weil sich die Person nun „reicher“ fühlt, kauft sie zusätzlich mehr Käse. Die zusätzliche Nachfrage nach Käse entsteht durch den Einkommenseffekt.


Roth, S. J. (2021): VWL für Einsteiger. 6. Auflage. München: UVK Verlag

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