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Eigentumsmodell

Das Eigentumsmodell ist ein Betriebsmodell von Netzbetreibern, bei dem sich das gesamte Netzvermögen (z. B. Leitungen, Transformatoren, Schaltanlagen) im Eigentum des Netzbetreibers befindet, der den Netzbetrieb mit eigenem Personal und überwiegend in Eigenleistung durchführt. Damit liegen Verantwortung, Investitionen, Betrieb und Instandhaltung vollständig beim Netzbetreiber. (vgl. Linnemann 2024, S. 103 ff.)


Beispiel: Ein kommunaler Netzbetreiber besitzt alle Stromleitungen, Trafostationen und Umspannwerke in seiner Stadt selbst und betreibt das Netz mit eigenen Technikern. Er investiert z. B. in neue Transformatoren, wartet die Leitungen eigenständig und rechnet die Netzentgelte direkt mit den Stromlieferanten ab.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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