Eigenkapitalveränderungsrechnung
- Andreas Armster

- 21. Aug. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 24. Aug. 2025
Die Eigenkapitalveränderungsrechnung zeigt, wie sich die einzelnen Eigenkapitalposten eines Unternehmens vom Anfangsbestand bis zum Endbestand verändern. Sie erfasst dabei Gewinne und Verluste aus der GuV, erfolgsneutrale Veränderungen im sonstigen Ergebnis sowie Einlagen und Entnahmen. So wird ersichtlich, wie außenfinanziertes Eigenkapital (z. B. gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklagen) und innenfinanziertes Eigenkapital (z. B. Gewinnrücklagen, Gewinnvortrag) beeinflusst werden und welche Auswirkungen diese Veränderungen auf die Ausschüttungsmöglichkeiten haben. (vgl. Heyd/Zorn 2020, S. 41 f.; 73 ff.)
Beispiel: Zu Beginn des Jahres beträgt das gezeichnete Kapital 100.000 €, die Gewinnrücklagen 50.000 €. Während des Jahres erzielt das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 20.000 € und zahlt 5.000 € Dividenden aus. Am Jahresende ergibt sich somit ein gezeichnetes Kapital von 100.000 €, Gewinnrücklagen von 65.000 € und ein Gesamteigenkapital von 165.000 €.
Heyd, R.; Zorn, D. (2020): Internationale Rechnungslegung. München: UVK Verlag



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