Eigeninteresse
Eigeninteresse (auch Selbstinteresse oder Eigennutz) bezeichnet nach der klassisch-liberalen Auffassung die grundlegende Motivation, die das Handeln und Verhalten eines Menschen antreibt. Der Mensch handelt dabei vor allem im Hinblick auf seinen eigenen Vorteil und Nutzen. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 196)
Beispiel: Ein Unternehmer bietet ein Produkt an, weil er damit Gewinn erzielen möchte. Sein Eigeninteresse führt dazu, dass er versucht, gute Produkte zu einem attraktiven Preis anzubieten, um Kunden zu gewinnen und seinen eigenen wirtschaftlichen Erfolg zu steigern.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




Kommentare