Eidesstattliche Versicherung
Eine eidesstattliche Versicherung ist eine rechtlich vorgeschriebene Erklärung, mit der eine Person die Richtigkeit und Vollständigkeit bestimmter Angaben versichert. Sie wird beispielsweise bei der Zwangsvollstreckung, im Insolvenzverfahren oder bei Steuerschulden verlangt. Eine falsche eidesstattliche Versicherung kann rechtliche Folgen haben. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 195)
Beispiel: Ein Schuldner kann eine offene Forderung von 10.000 € nicht bezahlen. Die Zwangsvollstreckung bleibt erfolglos. Er muss deshalb ein Vermögensverzeichnis abgeben und eidesstattlich versichern, dass seine Angaben über sein Vermögen vollständig und richtig sind.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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