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Effekt des Abrufübens

14. Jan.
1 Min. Lesezeit

Der Effekt des Abrufübens (testing effect) beschreibt, dass das aktive Wiederabrufen von gelerntem Wissen (z. B. durch Selbsttests) das langfristige Behalten deutlich verbessert, oft mehr als das bloße erneute Studium des Materials. (vgl. Rinck 2016, S. 115 ff.)


Beispiel: Eine Studentin lernt einen Sachtext und überprüft ihr Wissen, indem sie Fragen zum Text beantwortet, anstatt ihn nur noch einmal zu lesen. Dadurch behält sie den Stoff länger für die Klausur.


Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer

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