Economics of Information-Modell
Das Economics of Information-Modell erklärt Preissuche als Kosten-Nutzen-Abwägung: Konsumenten suchen so lange nach Preisinformationen, wie der erwartete Nutzen (z. B. Preiseinsparung) die Suchkosten (Zeit, Mühe) übersteigt. Je wichtiger der Preis, desto intensiver die Preissuche und desto höher fällt dadurch das Preiswissen aus. (vgl. Pechtl 2014, S. 77 ff.)
Beispiel: Eine Person möchte einen neuen Fernseher kaufen. Da ihr der Preis sehr wichtig ist, vergleicht sie mehrere Online-Shops, liest Prospekte und nutzt Preisvergleichsseiten. Sie sucht so lange weiter, bis sie glaubt, kein deutlich günstigeres Angebot mehr zu finden, weil zusätzlicher Suchaufwand (Zeit) keinen großen Preisvorteil mehr bringt.
Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius




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