Dynamische Verschuldungsgrad
- Andreas Armster

- vor 7 Tagen
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Der dynamische Verschuldungsgrad ist eine Kapitalstrukturkennzahl, die das Verhältnis von Effektivverschuldung zum Cashflow eines Unternehmens beschreibt. Er zeigt, wie viele Jahre ein Unternehmen bei konstantem Cashflow benötigen würde, um seine effektiven Schulden vollständig zu tilgen, und dient damit als Maß für die Schuldentilgungskraft und finanzielle Stabilität eines Unternehmens. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 494 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen hat eine Effektivverschuldung von 10 Mio. € und erwirtschaftet jährlich einen Cashflow von 2 Mio. €. Der dynamische Verschuldungsgrad beträgt damit 5, was bedeutet, dass das Unternehmen bei gleichbleibendem Cashflow etwa fünf Jahre benötigen würde, um seine Schulden vollständig zu tilgen.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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