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Dynamische Ineffizienz

15. Feb.
1 Min. Lesezeit

Dynamische Ineffizienz bezeichnet eine Situation, in der Unternehmen zu wenig Anreize haben, in Innovationen, neue Technologien oder Produktverbesserungen zu investieren. Aufgrund fehlenden Wettbewerbs müssen sie ihre Produkte und Produktionsverfahren nicht ständig verbessern, wodurch technischer Fortschritt und Qualitätsentwicklung langsamer verlaufen als in wettbewerblichen Märkten. (vgl. Roth 2021, S. 189 ff.)


Beispiel: Solange nur ein Anbieter Telefongeräte verkaufen durfte, gab es über Jahre hinweg kaum Innovationen. Die Kunden mussten graue Telefone mit Wählscheibe akzeptieren. Erst als das Monopol aufgehoben wurde und Konkurrenz entstand, kamen neue Geräte mit Tasten, Farben, Anrufbeantwortern und später kabellose Telefone auf den Markt.


Roth, S. J. (2021): VWL für Einsteiger. 6. Auflage. München: UVK Verlag

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