Dynamische Bilanztheorie
- Andreas Armster

- 1. Feb.
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Die dynamische Bilanztheorie sieht die Hauptaufgabe des Jahresabschlusses in der periodengerechten Ermittlung des Unternehmenserfolgs. Im Mittelpunkt steht die Gewinnrechnung und Verlustrechnung, während die Bilanz vor allem als Abgrenzungsinstrument dient, das noch nicht erfolgswirksame Zahlungen und Erträge (schwebende Vor- und Nachleistungen) zwischen den Perioden richtig zuordnet. (vgl. Roos 2024, S. 52 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen kauft eine Maschine für 100.000 €, die 5 Jahre genutzt wird. Nach der dynamischen Bilanztheorie werden die 100.000 € nicht sofort als Aufwand verbucht, sondern als Vermögenswert aktiviert und jährlich mit 20.000 € abgeschrieben. So wird der Aufwand periodengerecht den Jahren zugeordnet, in denen die Maschine Erträge erwirtschaftet.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag



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