Dynamische Amortisationsrechnung
- Andreas Armster

- 3. Jan.
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Die dynamische Amortisationsrechnung ist ein Investitionsrechenverfahren und ermittelt den Zeitraum, bis sich eine Investition amortisiert hat, indem die abgezinsten (barwertigen) Einzahlungsüberschüsse so lange aufsummiert werden, bis sie die anfängliche Investitionsauszahlung decken, wobei der Zeitwert des Geldes (Zinseszinseffekt) berücksichtigt wird. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 69 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen investiert 30.000 Euro in eine Maschine und erzielt in den folgenden Jahren Einzahlungsüberschüsse, die auf den Investitionszeitpunkt abgezinst werden. Nach fünf Jahren sind die kumulierten Barwerte der Rückflüsse noch geringer als 30.000 Euro, erst im sechsten Jahr übersteigen sie den ursprünglichen Kapitaleinsatz. Damit liegt die dynamische Amortisationsdauer bei etwas weniger als sechs Jahren.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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