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Dynamic-Capabilities-Ansatz

Der Dynamic-Capabilities-Ansatz ist eine Weiterentwicklung des Resource-based View und dient dazu, Wettbewerbsvorteile in dynamischen Märkten zu erklären. Während der klassische Resource-based View statisch auf vorhandene Ressourcen fokussiert, betont der Dynamic-Capabilities-Ansatz die Fähigkeit von Unternehmen, ihre Ressourcen laufend an veränderte Umweltbedingungen anzupassen.


Im Zentrum stehen dabei zwei Kernfähigkeiten: die Replikationsfähigkeit, also die Möglichkeit, bestehende Prozesse und Kompetenzen effizient zu vervielfältigen, sowie die Rekonfigurationsfähigkeit, die beschreibt, wie flexibel ein Unternehmen auf neue Herausforderungen reagieren und seine Ressourcen neu kombinieren kann. Ergänzt wird der Ansatz durch das Konzept der Ambidextrie, das die gleichzeitige Nutzung von Effizienz (Exploitation) und Innovationsfähigkeit (Exploration) ermöglicht. Insgesamt erklärt der Dynamic-Capabilities-Ansatz, warum manche Unternehmen langfristig erfolgreich sind, während andere sich nicht anpassen können und vom Markt verschwinden. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 75 ff.)


Beispiel: Ein Technologiekonzern wie Apple nutzt seine Replikationsfähigkeit, um bestehende Produkte wie das iPhone in hoher Qualität und Effizienz weltweit zu produzieren. Gleichzeitig zeigt Apple Rekonfigurationsfähigkeit, indem es regelmäßig neue Produkte und Services wie die Apple Watch oder Apple Pay einführt und sich so an veränderte Kundenbedürfnisse und technologische Entwicklungen anpasst. Dadurch bleibt Apple wettbewerbsfähig in einem sich ständig wandelnden Markt.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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