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Durchschnittsbewertung

7. Juli
1 Min. Lesezeit

Die Durchschnittsbewertung ist ein Verfahren zur Bewertung von Vorräten, bei dem der Wert gleichartiger und vertretbarer Wirtschaftsgüter anhand des gewogenen Durchschnitts ihrer Anschaffungskosten oder Herstellungskosten ermittelt wird. Sie wird angewendet, wenn die tatsächlichen Einzelkosten aufgrund schwankender Einkaufspreise nicht eindeutig feststellbar sind. (vgl. Puke 2023, S. 82)


Beispiel: Ein Unternehmen kauft im Laufe des Jahres Schrauben zu unterschiedlichen Preisen ein. Da sich nicht mehr feststellen lässt, welche Schrauben zu welchem Preis im Lager liegen, wird für die Bewertung des Lagerbestands ein gewogener Durchschnittspreis berechnet und verwendet.


Puke, M. (2023): Lexikon für Steuerfachangestellte. 19. Auflage. Herne: NWB Verlag

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