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Durchschnittliche Kapitalbindung

3. Jan.
1 Min. Lesezeit

Die durchschnittliche Kapitalbindung gibt an, wie viel Kapital im Durchschnitt über die Nutzungsdauer einer Investition im Unternehmen gebunden ist. Sie wird meist als Mittelwert aus Anschaffungswert und Restwert berechnet, abhängig davon, ob die Amortisation kontinuierlich oder diskontinuierlich erfolgt. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 38 f.)


Beispiel: Ein Unternehmen kauft eine Maschine für 100.000 € und erwartet, dass sie nach 5 Jahren noch einen Restwert von 20.000 € hat. Die durchschnittliche Kapitalbindung beträgt bei kontinuierlicher Abschreibung 60.000 €, also das Mittel aus Anschaffungswert und Restwert. Dieses Kapital dient als Basis zur Berechnung der jährlichen Zinskosten.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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