Durchlaufendes Veranschaulichungsbeispiel
- Andreas Armster

- 4. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Ein durchlaufendes Veranschaulichungsbeispiel ist eine Lehrmethode, bei der Studierende über den gesamten Verlauf einer Lehrveranstaltung hinweg an einem fortlaufenden, praxisnahen Fall arbeiten. Dabei werden sie schrittweise mit aufeinander aufbauenden Problemstellungen konfrontiert, die sie eigenständig lösen, sodass Fachwissen erst im Anschluss an die Problembearbeitung vermittelt und vertieft wird. (vgl. Beyer/Rathje 2013, S. 235 ff.)
Beispiel: In einer Veranstaltung zum Rechnungswesen bearbeiten Studierende über das gesamte Semester hinweg die Entwicklung eines fiktiven Unternehmens. Zu Beginn berechnen sie einfache Kosten, später analysieren sie komplexere Aspekte wie Energiekosten oder Prozesskosten. Jede Aufgabe baut auf der vorherigen auf, sodass sie schrittweise ein umfassendes Verständnis für betriebliche Zusammenhänge entwickeln.
Beyer, A.; Rathje, B. (2013): Methodik für Wirtschaftswissenschaftler. Neue Lehr- und Prüfmethoden für die Praxis. München: Oldenbourg



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