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Drei-Parteien-Markt

24. März
1 Min. Lesezeit

Im Drei-Parteien-Markt im Rahmen des Freemium-Modells stellt ein Anbieter Inhalte, Dienstleistungen oder Software für die Nutzer kostenlos bereit, während die Finanzierung durch einen dritten Akteur erfolgt, meist ein werbendes Unternehmen. Dieses zahlt dafür, seine Produkte oder Werbung den Nutzern zu präsentieren, in der Erwartung, dass diese dadurch aufmerksam werden und später Käufe tätigen. Somit entsteht ein indirekter Zahlungsfluss, bei dem die Nutzer nicht selbst bezahlen, sondern durch ihre Aufmerksamkeit und Nutzung den wirtschaftlichen Wert für den Anbieter und den dritten Partner erzeugen. (vgl. Kaufmann/Mülder 2023, S. 19 f.)


Beispiel:  Meta Platforms mit seiner Plattform Instagram: Nutzer können Instagram kostenlos verwenden, Bilder und Videos ansehen oder selbst posten. Unternehmen wie Nike bezahlen jedoch dafür, ihre Werbung als gesponserte Beiträge oder Stories zu platzieren. Dadurch finanziert sich Instagram nicht über die Nutzer, sondern über die Werbekunden, die hoffen, dass die Nutzer durch die Anzeigen ihre Produkte entdecken und kaufen.


Kaufmann, J.; Mülder, W. (2023): Grundkurs Wirtschaftsinformatik. Eine kompakte und praxisorientierte Einführung. 10. Auflage. Wiesbaden: Springer Vieweg

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