Diskretionäre Wirtschaftspolitik
Diskretionäre Wirtschaftspolitik bezeichnet eine Wirtschaftspolitik, bei der der Staat je nach aktueller Situation einzelne, kurzfristige Maßnahmen ergreift, anstatt einem langfristigen, festen Konzept zu folgen. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 184)
Beispiel: Wenn die Automobilindustrie plötzlich stark einbricht und viele Unternehmen weniger Autos verkaufen, beschließt die Regierung kurzfristig eine Kaufprämie für neue Fahrzeuge. Dadurch sollen die Verbraucher mehr Autos kaufen, die Nachfrage steigt und die Unternehmen werden unterstützt.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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