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Diskretionäre Geldpolitik

27. Apr.
1 Min. Lesezeit

Diskretionäre Geldpolitik bezeichnet eine Geldpolitik, bei der die Zentralbank ihre Entscheidungen flexibel und situationsabhängig trifft, ohne an feste Regeln gebunden zu sein. Dadurch kann sie kurzfristig auf wirtschaftliche Entwicklungen reagieren, verfügt aber auch über einen größeren Ermessensspielraum. (vgl. Dierks 2022, S. 155 f.)


Beispiel: In einer Wirtschaftskrise senkt die Zentralbank spontan die Leitzinsen stärker als zuvor erwartet, um die Wirtschaft zu stabilisieren – ohne sich an eine feste Regel oder Formel zu halten.


Dierks, L. H. (2022): Geldpolitik. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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