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Disintermediation

4. Sept.
1 Min. Lesezeit

Disintermediation bezeichnet die Verdrängung von Banken aus ihren traditionellen Funktionen als Finanzintermediäre. Diese Aufgaben werden zunehmend von Unternehmen selbst oder anderen Finanzierungsformen übernommen, wodurch Banken Marktanteile verlieren. (vgl. Schneck 2018, S. 227 ff.)


Beispiel: Ein großes Unternehmen finanziert sich direkt über den Kapitalmarkt, statt einen langfristigen Kredit bei einer Bank aufzunehmen. Dadurch übernimmt das Unternehmen eine Funktion, die früher typischerweise die Bank als Finanzintermediär ausgeübt hat.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

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