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Diluted Earnings per Share

Diluted Earnings per Share bezeichnet das Ergebnis je Aktie unter der Annahme, dass alle potenziell verwässernden Finanzinstrumente (z. B. Aktienoptionen, Wandelschuldverschreibungen oder Vorzugsaktien) in Stammaktien umgewandelt werden. Diese Kennzahl zeigt also, wie stark sich der Gewinn pro Aktie verringern würde, wenn alle potenziellen Ansprüche auf Stammaktien tatsächlich ausgeübt werden. (vgl. Heyd/Zorn 2020, S. 52 f.)


Beispiel: Ein Unternehmen erzielt einen Jahresüberschuss von 2.970.000 €. Zusätzlich bestehen Wandelschuldverschreibungen, die – falls umgewandelt – zu einer Ausgabe von weiteren 300.000 Aktien führen würden. Ohne Umwandlung ergibt sich ein Basic EPS von 0,90 € (2.970.000 € / 3.300.000 Aktien). Unter der Annahme der Umwandlung steigt die Aktienanzahl auf 3.600.000 Stück, wodurch sich das Diluted EPS auf rund 0,83 € verringert.


Heyd, R.; Zorn, D. (2020): Internationale Rechnungslegung. München: UVK Verlag

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