Digitales Vergessen
- Andreas Armster

- 26. März
- 1 Min. Lesezeit
Digitales Vergessen bezeichnet das Konzept, dass personenbezogene Daten im Internet nicht unbegrenzt gespeichert bleiben, sondern nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden. Dazu wird Inhalten ein „Haltbarkeitsdatum“ zugewiesen, um die Kontrolle über die eigene Datennutzung zu verbessern, auch wenn eine vollständige Kontrolle durch mögliche Weiterverbreitung nicht garantiert ist. (vgl. Kaufmann/Mülder 2023, S. 122 f.)
Beispiel: Snapchat, bei dem versendete Bilder und Nachrichten nach kurzer Zeit automatisch gelöscht werden und nicht dauerhaft sichtbar bleiben.
Kaufmann, J.; Mülder, W. (2023): Grundkurs Wirtschaftsinformatik. Eine kompakte und praxisorientierte Einführung. 10. Auflage. Wiesbaden: Springer Vieweg



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