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Digitale Lerntagebücher

26. Aug.
1 Min. Lesezeit

Bei dieser Methode Digitale Lerntagebücher handelt es sich um eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Lernprozess regelmäßig in einem digitalen Lerntagebuch dokumentieren und reflektieren. Dabei können sie beispielsweise Texte, Bilder, Screenshots oder kurze Videos festhalten. Die Einträge können individuell gestaltet oder thematisch vorstrukturiert werden. Durch die regelmäßige Dokumentation und Reflexion werden die eigene Lernentwicklung und Selbstreflexion gefördert sowie Medienkompetenzen aufgebaut. (vgl. Thömmes 2026, S. 243)


Beispiel: Im Wirtschaftsunterricht führen die Schülerinnen und Schüler während einer Unterrichtsreihe zum Thema „Unternehmensgründung“ ein digitales Lerntagebuch. Nach jeder Unterrichtsstunde halten sie beispielsweise fest, was sie über die Entwicklung einer Geschäftsidee, die Zielgruppenanalyse oder die Finanzierung eines Unternehmens gelernt haben. Sie können dazu kurze Texte verfassen, Fotos ihrer Arbeitsergebnisse oder Screenshots ihrer erstellten Materialien einfügen. Am Ende der Unterrichtsreihe wählen die Schülerinnen und Schüler einen oder mehrere Einträge aus und stellen diese freiwillig vor. Anschließend reflektieren sie, was sie während der Unterrichtsreihe gelernt haben und wie sich ihr Verständnis des Themas entwickelt hat.


Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

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