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Differentialinzidenz

Die Differentialinzidenz untersucht die Verteilungswirkung alternativer Steuerkombinationen oder Ausgabenkombinationen, die sich fiskalisch gegenseitig ausgleichen, sodass das Gesamtsteueraufkommen bzw. Ausgabenvolumen konstant bleibt (z. B. Austausch einer Steuer durch eine andere gleichen Aufkommens). (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 242 f.)


Beispiel: Der Staat senkt die Einkommensteuer und erhöht im gleichen Ausmaß die Mehrwertsteuer, sodass das Gesamtsteueraufkommen unverändert bleibt. Die Differentialinzidenz zeigt dann, dass niedrige Einkommen relativ stärker belastet werden (wegen höherer Konsumquote), während höhere Einkommen relativ entlastet werden.


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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