Dienstleistungsmodell
- Andreas Armster

- 27. Jan.
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Das Dienstleistungsmodell ist ein Betriebsmodell von Netzbetreibern, bei dem das Stromnetz im Eigentum des Netzbetreibers bleibt, die operative Betriebsführung (z. B. Wartung, Netzbetrieb, Entstördienst) wird jedoch ganz oder teilweise an externe Dienstleister vergeben. Der Netzbetreiber behält die regulatorische Verantwortung und die kaufmännische Steuerung, während der Dienstleister die vereinbarten Aufgaben im Auftrag des Netzbetreibers ausführt. (vgl. Linnemann 2024, S. 103 ff.)
Beispiel: Ein kommunaler Netzbetreiber besitzt das Stromnetz, hat aber kein eigenes Technik-Personal. Er beauftragt daher ein spezialisiertes Dienstleistungsunternehmen mit Wartung, Entstörung und Schalthandlungen. Der Netzbetreiber bleibt rechtlich verantwortlich und kümmert sich um Regulierung und Abrechnung, während der Dienstleister den täglichen technischen Betrieb übernimmt.
Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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