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Dezentralisation

Dezentralisation bezeichnet die Verlagerung von Entscheidungskompetenzen auf niedrigere Hierarchieebenen, sodass Mitarbeiter oder Abteilungen eigenständig über operative und teilweise strategische Fragen entscheiden können, um Wissen und Fähigkeiten vor Ort effektiv zu nutzen. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 159 f.)


Beispiel: In einem großen Einzelhandelsunternehmen entscheidet jede Filialleitung eigenständig über Bestellungen, Personalplanung und lokale Marketingaktionen. Die Zentrale gibt lediglich allgemeine Richtlinien vor, während die Filialleiter selbstständig auf Kundenwünsche und lokale Marktbedingungen reagieren können.


Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag

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