Degressive variable Kosten
- Andreas Armster

- 4. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Degressive variable Kosten sind Kosten, die relativ schwächer als die Beschäftigung steigen. Das bedeutet: steigt die Produktionsmenge um einen bestimmten Prozentsatz, nehmen die variablen Kosten nur anteilig zu. Der Elastizitätsgrad liegt zwischen 0 und 1. (vgl. Freidank/Sassen 2020, S. 58 ff.)
Beispiel: Ein Betrieb produziert Gläser. Bei 20 Gläsern betragen die variablen Kosten 22 €, wird die Produktion auf 40 Gläser verdoppelt (100 % mehr), steigen die Kosten nur auf 31 €, also um etwa 42 %. Da die Kosten relativ schwächer als die Beschäftigung zunehmen, handelt es sich um degressive Kosten. Der Elastizitätsgrad liegt hier zwischen 0 und 1.
Freidank, C.; Sassen, R. (2020): Kostenrechnung. Grundlagen des Management Accounting, Konzepte des Kostenmanagements und zentrale Schnittstellen. 10. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



Kommentare