Deckungsgrad B
Der Deckungsgrad B misst, inwieweit das Anlagevermögen eines Unternehmens durch langfristig zur Verfügung stehendes Kapital (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) finanziert ist. Er dient zur Beurteilung der finanziellen Stabilität und zeigt, ob der Grundsatz der Fristenkongruenz eingehalten wird. Ein Wert von ≥ 1 gilt als Indiz für eine solide Finanzierung. (vgl. Roos 2024, S. 398 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen besitzt Anlagevermögen von 1.000.000 €. Das Eigenkapital beträgt 600.000 €, das langfristige Fremdkapital 500.000 €. Der Deckungsgrad B beträgt 1,1. Da der Wert größer als 1 ist, ist das Anlagevermögen vollständig durch langfristiges Kapital gedeckt und die Finanzierung gilt als finanziell stabil.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag




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