David Ricardo
- Andreas Armster

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David Ricardo (1772–1823) war ein britischer Nationalökonom und einer der bedeutendsten Vertreter der klassischen Nationalökonomie nach Adam Smith. Er entwickelte wichtige wirtschaftliche Theorien, unter anderem zum Freihandel, zur Einkommensverteilung und zum Ertragsgesetz. Ricardo vertrat die Ansicht, dass freier Handel und wirtschaftliche Freiheit entscheidend für den Wohlstand einer Gesellschaft sind. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 523 f.)
Beispiel: Ricardos Theorie des komparativen Kostenvorteils zeigt, dass zwei Länder vom Freihandel profitieren können. Produziert Portugal Wein besonders effizient und England Tuch, sollten sich beide Länder auf das jeweils günstigere Produkt spezialisieren und miteinander handeln. Dadurch können beide Länder ihren Wohlstand steigern.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag



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