Datenqualität
- Andreas Armster

- 23. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Datenqualität beschreibt, wie gut Daten für eine Analyse geeignet sind. Sie ist hoch, wenn Daten korrekt und vollständig sind, die Grundgesamtheit angemessen abbilden (repräsentativ), tatsächlich das messen, was sie messen sollen (valid), zuverlässig erhoben wurden (reliabel) und unabhängig von der erhebenden Person sind (objektiv). Außerdem sollten Daten aktuell, verständlich und zugänglich sein. (vgl. Lübke/Vogt 2014, S. 6 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen misst die Kundenzufriedenheit mit einer Online-Umfrage. Die Fragen sind klar formuliert und alle Kunden werden zufällig eingeladen, sodass die Ergebnisse zuverlässig und auf alle Kunden übertragbar sind. Antworten dagegen überwiegend nur sehr zufriedene oder sehr unzufriedene Kunden und sind einige Fragen missverständlich, ist die Datenqualität schlecht und die Ergebnisse spiegeln die tatsächliche Kundenzufriedenheit nicht korrekt wider.
Lübke, K.; Vogt, M. (2014): Angewandte Wirtschaftsstatistik. Daten und Zufall. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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