Crowding-out
Crowding-out bezeichnet die Verdrängung privater Investitionen oder Ausgaben durch eine kreditfinanzierte Ausweitung der Staatsausgaben. Dies kann dazu führen, dass die wirtschaftliche Wirkung staatlicher Ausgaben abgeschwächt wird. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 31 f.)
Beispiel: Der Staat nimmt hohe Kredite für Infrastrukturprojekte auf. Dadurch steigen die Zinsen, sodass Unternehmen weniger investieren. Diese Verdrängung privater Investitionen wird als Crowding-out bezeichnet.
Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien




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