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Contracts for Difference

Contracts for Difference (CfD) sind Differenzverträge, bei denen zwischen Erzeuger und Abnehmer ein fester Referenzpreis (Strike Price) für Strom vereinbart wird. Liegt der Marktpreis unter diesem Referenzpreis, erhält der Erzeuger die Differenz ausgezahlt; liegt der Marktpreis darüber, zahlt der Erzeuger die Differenz zurück. Dadurch werden Einnahmen für Erzeuger und Kosten für Abnehmer planbarer und Preisschwankungen am Strommarkt abgefedert. (vgl. Linnemann 2024, S. 217 ff.)


Beispiel: Ein Windparkbetreiber schließt einen CfD mit einem Staat oder Energieabnehmer zu 60 €/MWh ab. Liegt der Börsenstrompreis in einem Monat bei 50 €/MWh, erhält der Betreiber 10 €/MWh Ausgleichszahlung. Steigt der Börsenpreis auf 70 €/MWh, muss der Betreiber 10 €/MWh an den Vertragspartner zurückzahlen.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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