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Comparative-Employment-Relations-Ansatz

Der Comparative-Employment-Relations-Ansatz von Locke, Piore und Kochan (1995) dient dem internationalen Vergleich industrieller Beziehungen. Er analysiert, wie institutionelle Rahmenbedingungen, Unternehmensstrategien und weitere Einflussfaktoren auf personalpolitische Maßnahmen wirken und daraus soziale sowie wirtschaftliche Ergebnisse entstehen. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 104 f.)


Beispiel: In Deutschland regelt das Betriebsverfassungsgesetz die Mitbestimmung im Betrieb. In den USA hingegen gibt es keine gesetzliche Mitbestimmung. Diese institutionellen Unterschiede beeinflussen z. B. die Gestaltung der Arbeitsorganisation und die Beteiligung von Mitarbeitenden in beiden Ländern – ein typischer Vergleichsfall im Rahmen des Ansatzes.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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