COMECON
COMECON (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe, RGW) war eine 1949 auf Initiative der Sowjetunion gegründete wirtschaftliche Organisation osteuropäischer Staaten. Sie sollte die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten fördern und bildete ein Gegenstück zur westlichen OECD. 1991 wurde der COMECON aufgelöst. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 168)
Beispiel: Die Mitgliedstaaten des COMECON stimmten ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit und Produktion untereinander ab. So konnten beispielsweise einzelne Länder bestimmte Güter produzieren und diese anschließend mit anderen Mitgliedstaaten austauschen.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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