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Chancengleichheit

Chancengleichheit bedeutet, dass alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben sollten, ihr vorhandenes Potenzial zu nutzen und soziale Mobilität zu erreichen, unabhängig von ihren individuellen oder politischen Beziehungen. Es geht darum, faire Bedingungen zu schaffen, die jedem den Zugang zu Bildung und Institutionen ermöglichen.


Chancengleichheit bezieht sich nicht darauf, dass alle Menschen das gleiche Einkommen oder die gleiche Menge an Gütern haben, sondern darauf, dass sie die gleichen Startbedingungen und Möglichkeiten zur Verwirklichung ihrer Ziele haben. (vgl. Brümmerhoff/Büttner 2018, S. 265)


Beispiel: Angenommen, ein Unternehmen führt eine Politik der Chancengleichheit bei der Einstellung von Mitarbeitern ein. Das bedeutet, dass alle Bewerber unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder anderen persönlichen Merkmalen fair bewertet und behandelt werden. Dies gewährleistet, dass die besten Talente ausgewählt werden, basierend allein auf ihren Qualifikationen und Fähigkeiten, und nicht durch diskriminierende oder voreingenommene Entscheidungen.


Brümmerhoff, D.; Büttner, T. (2018): Finanzwissenschaft. 12. Auflage. Berlin/Boston:

De Gruyter Oldenbourg

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