Chamberlin-Preisanpasser
- Andreas Armster

- 1. März
- 1 Min. Lesezeit
Ein Chamberlin-Preisanpasser orientiert sich am Preis eines Referenzkonkurrenten (z. B. Marktführer oder Durchschnittspreis) und hält dauerhaft eine feste Preisrelation ein, etwa stets 10 % darunter. Er reagiert starr auf Preisänderungen des Referenzpreises und verzichtet weitgehend auf eine eigene Preiskalkulation. (vgl. Pechtl 2014, S. 171 f.)
Beispiel: Ein Supermarkt entscheidet, seine Eigenmarke dauerhaft 8 % günstiger als die führende Markenware anzubieten. Erhöht die Marke den Preis von 2,50 € auf 2,80 €, passt der Supermarkt seinen Preis automatisch von 2,30 € auf 2,58 € an. Er hält konstant den festgelegten Abstand ein.
Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius



Kommentare