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Chamberlin-Preisanpasser

Ein Chamberlin-Preisanpasser orientiert sich am Preis eines Referenzkonkurrenten (z. B. Marktführer oder Durchschnittspreis) und hält dauerhaft eine feste Preisrelation ein, etwa stets 10 % darunter. Er reagiert starr auf Preisänderungen des Referenzpreises und verzichtet weitgehend auf eine eigene Preiskalkulation. (vgl. Pechtl 2014, S. 171 f.)


Beispiel: Ein Supermarkt entscheidet, seine Eigenmarke dauerhaft 8 % günstiger als die führende Markenware anzubieten. Erhöht die Marke den Preis von 2,50 € auf 2,80 €, passt der Supermarkt seinen Preis automatisch von 2,30 € auf 2,58 € an. Er hält konstant den festgelegten Abstand ein.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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