Chaining
- Andreas Armster

- vor 4 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Chaining (Verhaltensverkettung) ist ein Lernverfahren, bei dem bereits vorhandene Einzelhandlungen zu einer neuen Kette von Verhaltensweisen verbunden werden. Dabei kann man entweder Forward Chaining (Beginn mit der ersten Teilhandlung) oder Backward Chaining (Beginn mit der letzten Teilhandlung) einsetzen, um die gesamte Verhaltenskette zu erlernen. (vgl. Rinck 2016, S. 79 ff.)
Beispiel: Beim Händewaschen wird der letzte Schritt, also das Abtrocknen der Hände verstärkt. Sobald dieser Schritt zuverlässig gelingt, werden nach und nach die vorhergehenden Schritte mit einbezogen, bis die Person selbstständig Wasser aufdreht, Hände einseift, abspült und abtrocknet. So entsteht eine vollständige, korrekt ausgeführte Verhaltenskette.
Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer



Kommentare