Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit gibt an, in welchem Umfang ein Unternehmen aus seiner operativen Tätigkeit selbst liquide Mittel erwirtschaftet. Er ist damit ein zentraler Indikator für die Innenfinanzierungskraft und zeigt, ob das Unternehmen unabhängig von Investitionen und Finanzierungsvorgängen Zahlungsüberschüsse aus dem Kerngeschäft erzielt. (vgl. Roos 2024, S. 408 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen erwirtschaftet im Jahr einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 300.000 €. Damit zeigt sich, dass das Unternehmen aus seinem normalen Geschäftsbetrieb ausreichend liquide Mittel generiert, um z. B. Kredite zu tilgen oder Investitionen zu finanzieren, ohne zusätzliches Fremdkapital aufnehmen zu müssen.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag




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