Cash-and-Carry-Arbitrage
Cash-and-Carry-Arbitrage ist eine Arbitragestrategie, bei der ein überbewerteter Future verkauft und gleichzeitig der zugrunde liegende Basiswert am Kassamarkt gekauft und bis zur Fälligkeit gehalten wird, um aus der Preisdifferenz zwischen Terminmarkt und Kassamarkt einen risikolosen Gewinn zu erzielen. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 427 ff.)
Beispiel: Ein Arbitrageur stellt fest, dass ein Bund-Future teurer ist als sein fairer Preis, kauft deshalb eine Bundesanleihe am Kassamarkt und verkauft gleichzeitig den Bund-Future; bis zur Fälligkeit hält er die Anleihe und erzielt aus der Preisdifferenz einen risikolosen Gewinn.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg




Kommentare