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Carry-over-Effekte

Carry-over-Effekte bezeichnen zeitlich verzögerte Absatzanpassungen infolge einer Preisänderung. Nach einer Preiserhöhung oder Preissenkung erreicht der Absatz die neue (oder alte) Gleichgewichtssituation nicht sofort, sondern passt sich über mehrere Perioden hinweg an und kann dabei zunächst überproportional oder unterproportional reagieren (z. B. durch Vorratskäufe, Kaufaufschub oder Erwartungseffekte). (vgl. Pechtl 2014, S. 306 ff.)


Beispiel: Ein Supermarkt senkt für eine Woche den Preis von Waschmittel deutlich. Viele Kunden kaufen daraufhin größere Mengen auf Vorrat. In den Wochen nach der Aktion sinkt der Absatz unter das normale Niveau, weil die Kunden ihren Vorrat erst aufbrauchen.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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