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Capital Asset Pricing Model

Das Capital Asset Pricing Model (CAPM) ist ein finanzwirtschaftliches Modell zur Bestimmung der erwarteten Rendite eines risikobehafteten Wertpapiers. Es unterstellt die Existenz einer risikolosen Anlage und erklärt die Rendite eines Wertpapiers als Summe aus dem risikolosen Zinssatz und einer Risikoprämie, die vom systematischen Risiko des Wertpapiers (gemessen durch den Beta-Faktor) abhängt. Dabei wird angenommen, dass alle Investoren ein identisches Marktportfolio halten und sich nur in ihrer individuellen Risikoneigung unterscheiden. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 181 ff.)


Beispiel: Ein Anleger kann sein Geld entweder risikolos zu 2 % anlegen oder in eine Aktie investieren, deren Beta 1,2 beträgt. Erwartet der Markt insgesamt eine Rendite von 8 %, ergibt sich nach dem CAPM für die Aktie eine erwartete Rendite von 2 % + 1,2 · (8 % − 2 %) = 9,2 %. Die höhere Rendite gegenüber der risikolosen Anlage stellt die Entschädigung für das übernommene Marktrisiko dar.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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