Bürgerschule
Die Bürgerschule war eine Schule für den bürgerlichen Mittelstand, besonders für Jugendliche, die später in bürgerlichen Gewerben arbeiten sollten. Sie entstand, weil die traditionellen Lateinschulen für diese praktische Ausbildung als wenig geeignet angesehen wurden. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 94)
Beispiel: Ein Junge aus einer bürgerlichen Familie im 18. Jahrhundert möchte später Kaufmann oder Handwerker werden. Statt eine Lateinschule zu besuchen, geht er auf eine Bürgerschule. Dort lernt er Rechnen, Naturkunde und weitere praktische Inhalte, die er im späteren Berufsleben gebrauchen kann.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




Kommentare