Bürgerbeteiligung
Bürgerbeteiligung bezeichnet die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in die Planung und Umsetzung von Vorhaben, insbesondere bei großen öffentlichen Bauprojekten. Ziel ist es, die Interessen, Meinungen und Bedürfnisse der betroffenen Menschen frühzeitig zu berücksichtigen, Informationen transparent bereitzustellen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. (vgl. Motzel/Möller 2017, Stichwort „Bürgerbeteiligung“)
Beispiel: Bei der Planung einer neuen Umgehungsstraße informiert die Stadt die Anwohner über das geplante Bauvorhaben und lädt sie zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Bedenken hinsichtlich Lärmbelästigung, Umweltbelastungen und Verkehrsführung äußern sowie eigene Verbesserungsvorschläge einbringen. Das Projektteam prüft diese Rückmeldungen und berücksichtigt sie, soweit möglich, bei der weiteren Planung. Dadurch können Konflikte frühzeitig erkannt, die Akzeptanz des Bauvorhabens erhöht und bessere Lösungen für die betroffenen Menschen gefunden werden.
Motzel, E.; Möller, T. (2017): Projektmanagement Lexikon. Referenzwerk zu den aktuellen nationalen und internationalen PM-Standards. 3. Auflage. Weinheim: Wiley-VCH




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