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Bönsch-Modell

Das Bönsch-Modell ist ein lernorganisatorischer Ansatz, der Unterricht und Lernen primär auf das Ziel der Emanzipation ausrichtet. Es betont die Handlungsfähigkeit der Lernenden, sodass sie nicht nur fachliches Wissen erwerben, sondern auch die sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhänge ihres Lernens reflektieren. Unterricht wird dabei im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Repression und Selbstbestimmung geplant, wobei Lehrkräfte die Lernprozesse so gestalten, dass Lernende aktiv mitdenken, Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen können. (vgl. Kron/Jürgens/Standop 2024, S. 154 ff.)


Beispiel: Eine Projektwoche in der Schule, in der die Lernende ein eigenes kleines soziales Projekt planen und durchführen. Sie entscheiden selbst über das Thema, die Aufgabenverteilung und die Vorgehensweise, reflektieren gemeinsam über die Herausforderungen und lernen dabei nicht nur Fachwissen, sondern auch Verantwortung, Teamarbeit und gesellschaftliches Engagement. Die Lehrkraft begleitet und unterstützt, greift aber nur ein, wenn es nötig ist, und fördert so die Selbstorganisation und Handlungsfähigkeit der Lernenden.


Kron, F. W.; Jürgens, E.; Standop, J. (2024): Grundwissen Didaktik. 7. Auflage. München: Ernst Reinhardt

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