Business Reengineering
- Andreas Armster

- 2. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Business Reengineering bezeichnet die radikale Neugestaltung zentraler Geschäftsprozesse eines Unternehmens, um Effizienz, Kundenorientierung und Wertschöpfung zu steigern. Dabei werden Kernprozesse ausgewählt, analysiert, neu gestaltet, implementiert und kontinuierlich überwacht, oft verbunden mit dem Abbau von Hierarchieebenen, der Integration oder Auslagerung von Teilprozessen und der Übertragung von Prozessverantwortung auf Einzelne oder Teams. Ziel ist eine tiefgreifende, systematische Verbesserung der Abläufe. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 384 f.)
Beispiel: Auftragsabwicklung bei einem Online-Versandhändler: Statt dass Bestellungen durch mehrere Abteilungen nacheinander manuell bearbeitet werden, wird der Prozess komplett digitalisiert und neu strukturiert. Ein zentrales Team steuert den gesamten Ablauf, automatisierte Systeme prüfen Bestellungen, steuern die Lagerlogistik und lösen den Versand aus. Dadurch verkürzt sich die Bearbeitungszeit von Tagen auf Stunden, Fehler werden reduziert und die Kundenzufriedenheit steigt.
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag



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