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Business Excellence Models

vor 1 Tag
1 Min. Lesezeit

Business Excellence Models sind standardisierte Modelle zur Analyse, Bewertung und kontinuierlichen Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Unternehmen oder Organisationen. Sie helfen dabei, Stärken und Schwächen zu erkennen, Arbeitsprozesse zu optimieren und die Qualität der Ergebnisse langfristig zu steigern. Man unterscheidet zwischen allgemeinen Modellen, die beispielsweise mit Qualitätspreisen verbunden sind, Reifegradmodellen zur Bewertung der Prozessfähigkeit und unternehmensspezifischen Modellen, die anhand von Kennzahlen die Leistung messen und verbessern. (vgl. Motzel/Möller 2017, Stichwort „Business Excellence Models“)


Beispiel: Ein mittelständisches Unternehmen möchte seine Arbeitsabläufe verbessern und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Dazu nutzt es das EFQM-Modell, um beispielsweise die Unternehmensführung, die Mitarbeiterzufriedenheit, die Prozessqualität und die Kundenergebnisse systematisch zu bewerten. Bei der Analyse stellt sich heraus, dass Bestellungen häufig verspätet bearbeitet werden und die Kommunikation zwischen den Abteilungen verbessert werden muss. Das Unternehmen leitet daraus konkrete Maßnahmen ab, etwa die Einführung einer digitalen Auftragsverwaltung und regelmäßige Teambesprechungen. Nach einigen Monaten überprüft es erneut die Ergebnisse, um festzustellen, ob die Lieferzeiten kürzer geworden sind und die Kundenzufriedenheit gestiegen ist. Auf diese Weise unterstützt das Business Excellence Model die systematische und kontinuierliche Verbesserung des Unternehmens.


Motzel, E.; Möller, T. (2017): Projektmanagement Lexikon. Referenzwerk zu den aktuellen nationalen und internationalen PM-Standards. 3. Auflage. Weinheim: Wiley-VCH

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