Burnout-Syndrom
Das Burnout-Syndrom („Ausbrennen“) bezeichnet einen Zustand, bei dem Menschen nach anhaltender Enttäuschung und Überforderung bei der Arbeit ihre Energie verlieren und erschöpft werden. Typisch sind Energieverlust, Erschöpfung, Rückzug von der Arbeit und deutlich weniger Engagement. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 99)
Beispiel: Eine Lehrerin arbeitet über längere Zeit mit sehr viel Enthusiasmus und Idealismus. Sie erwartet, dass ihre Arbeit große Wirkung bei den Schülern hat. Dann erlebt sie immer wieder unerwartete Schwierigkeiten und enttäuschende Ergebnisse. Mit der Zeit fühlt sie sich erschöpft, verliert die Motivation und zieht sich innerlich von ihrer Arbeit zurück. Statt sich weiterhin stark zu engagieren, erledigt sie ihre Aufgaben nur noch mit deutlich weniger Einsatz.
Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh




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