Bullwhip-Effekt
- Andreas Armster

- 24. März
- 1 Min. Lesezeit
Der Bullwhip-Effekt beschreibt das Phänomen, dass sich kleine Nachfrageschwankungen von Endkunden entlang einer Lieferkette immer stärker verstärken, sodass bei Herstellern und Zulieferern große und unregelmäßige Bestellschwankungen entstehen. (vgl. Kaufmann/Mülder 2023, S. 71 f.)
Beispiel: Kunden kaufen relativ gleichmäßig Wasser oder Softdrinks, doch Supermärkte bestellen je nach Aktionen oder Lagerbestand unregelmäßig große Mengen. Diese Schwankungen verstärken sich bei Großhändlern und Herstellern, sodass es dort zu starken Produktions- und Bestellschwankungen kommt, obwohl die eigentliche Nachfrage stabil ist.
Kaufmann, J.; Mülder, W. (2023): Grundkurs Wirtschaftsinformatik. Eine kompakte und praxisorientierte Einführung. 10. Auflage. Wiesbaden: Springer Vieweg



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